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Neuorganisation des Gebärmutterhalskrebs-Screenings

Umfrage zu Ihren Erfahrungen in der Praxis // März 2021

Wir möchten gerne erfahren, welche Erfahrungen GynäkologInnen mit dem neuen Verfahren der Zervixkarzinom-Früherkennung bisher gemacht haben. Helfen Sie uns bitte, durch Ihre Kritik oder Bestätigung die sechsjährige Erprobungsphase auch für Verbesserungsvorschläge zu nutzen.
Wir danken Ihnen für fünf Minuten Ihrer Zeit zum Ausfüllen des Fragebogens.

Erklärung zum Datenschutz: Diese Erhebung erfolgt anonym. Personenbezogene Daten werden nicht erhoben. Unumgängliche technische Daten sind anonymisiert und dem/der einzelnen Umfrageteilnehmer/in nicht zuzuordnen.

Weitere Informationen zum neuen Screening finden Sie hier!

Neues Screening seit dem 01.01.2020

Seit 1.1.2020 wird die Früherkennung des Zervixkarzinoms nach einem neuen Verfahren durchgeführt – das Patientinnen in unterschiedliche Altersgruppen unterteilt. Damit folgt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) dem Nationalen Krebsplan, nach dem die Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung in Deutschland an die Qualitätsvorgaben der „Europäischen Leitlinien für die Qualitätssicherung des Zervixkarzinom-Screenings“ anzupassen sei.

Neu ist das Verfahren für Frauen ab einem Alter von 35 Jahren: eine Ko-Testung aus zytologischer Untersuchung und HPV-Test. Ausführlichere Informationen zu dem neuen Screening finden Sie auf diesen Seiten.

Der G-BA hat sich auf ein ausführliches wissenschaftliches Begleitprogramm festgelegt – mit der Begründung, nach sechs Jahren das neue Screening-Modell neu bewerten zu wollen. Die Initiative „Gebärmutterhalskrebs Verhindern!“ will auf dieser Webseite auf die Einzelheiten dieses Programmes eingehen und damit dazu beitragen, das Potential dieses neuen Screening-Modells auszuschöpfen. Es ist damit zu rechnen, dass nach der sechsjährigen Bewertungsphase auch das zunächst vorgesehene „Optionsmodell“ des G-BA eine Rolle spielen kann – und damit auch die Wahlmöglichkeit für einen HPV-Test im Fünf-Jahresintervall, wie es z.B. in den Niederlanden bereits praktiziert wird.

Gebärmutterhalskrebs und humane Papillomviren

Gebärmutterhalskrebs hat eine bekannte Ursache: die Infektion mit den sexuell übertragbaren humanen Papillomviren (HPV). Dauert eine HPV-Infektion längere Zeit an, können Zellen des Gebärmutterhalses entarten. Daraus kann Krebs entstehen.

Obwohl dieser Verlauf frühzeitig erkannt und gestoppt werden kann, erkranken in Deutschland jährlich immer noch fast 4.400 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, rund 1.600 Frauen sterben pro Jahr daran (Robert Koch-Institut).

Für die Früherkennung gibt es zwei Testverfahren: den HPV-Test, der herausfindet, ob HP-Viren vorhanden sind, und die zytologische Untersuchung, mit dem sich Gewebeveränderungen unter dem Mikroskop erkennen lassen. Um ihre Genauigkeit zu verbessern, wurden beide Tests in den letzten Jahren weiterentwickelt. Genauere Informationen hierzu finden Sie auf der Seite »Vorsorge und Früherkennung«.

Das neue Screening-Modell sieht für Frauen im Alter ab 35 Jahren eine Kombination aus beiden Testverfahren vor.

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